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Welche laufende Kosten gibt es?

Da eine PV-Anlage eine langfristige Investition ist und eine Lebensdauer von 20-30 Jahren hat, fallen auch laufend Kosten für den Betrieb an. Als Richtwert für die laufenden Kosten können 1,5 % der Investitionskosten pro Jahr kalkuliert werden. Dazu gehören die regelmäßigen Wartungen und ggf. anfallende Reparaturen. Hierbei kann es sinnvoll sein, einen Wartungsvertrag mit einem Solarhandwerksbetrieb abzuschließen. Grundsätzlich sind PV-Anlagen aber eher wartungsarm. Der Wechselrichter hat als elektronisches Bauteil voraussichtlich eine geringere Lebensdauer als die Anlage und wird möglicherweise während der Betriebsdauer ausgetauscht werden müssen. Hier empfiehlt es sich, jährlich bereits einen Betrag zurückzulegen. Ob eine Vollwartungsvertrag von Vorteil ist, kommt auf den Einzelfall an.

Die Anlage muss nach der Installation bei der Gebäudeversicherung angegeben werden. Diese entscheidet dann, ob sie die Versicherungsprämie entsprechend erhöht. Bei den meisten Wohngebäuden ist das nicht der Fall.

Reinigungskosten sind nur geringfügig zu betrachten. Anlagen mit einem üblichen Aufstellwinkel von 30-45 Grad haben in Deutschland eine sehr hohe Selbstreinigungswirkung. Sollten die Module sehr flach liegen und die Umgebung schmutzintensiv sein (z.B. Landwirtschaft), empfiehlt sich eine Reinigung alle paar Jahre.