Welche Speicherarten sind geeignet?
In Frage kommen für den Einsatz an der Photovoltaik-Anlage vor allem Lithium-Ionen-Akkus oder Blei-Säure-Akkus mit einem Batteriemanagementsystem und integriertem Wechselrichter. Da ein deutlicher Preisrutsch stattgefunden hat, werden fast ausschließlich Lithium-Ionen-Akkus verkauft. Diese sind leichter, kleiner und haben eine höhere Ladezyklusanzahl – das heißt, sie können öfter be- und entladen werden. So kann unter optimalen Bedingungen für den 20-jährigen Betrieb einer PV-Anlage eine Batterie reichen. Bei Blei-Akkus muss mit zwei bis drei Batterien gerechnet werden. Daher ist der Preis pro gespeicherte Kilowattstunde bei beiden Systemen – trotz des höheren Anschaffungspreises für Lithium-Ionen-Akkus – ähnlich. Problematisch ist bei Lithium-Ionen-Akkus, dass es hier im Gegensatz zu Blei-Säure-Akkus noch kein ausgereiftes Recyclingsystem gibt. Wer also auch hier auf der ökologischeren Seite stehen möchte, greift vorerst zu den Blei-Säure-Akkus.